Es sieht ganz so aus, als würde sich auf der CES 2026 ein strategischer Kurswechsel andeuten, der über reine Produktneuheiten hinausgeht. Der legendäre Instrumentenbauer Fender will die Bühne der Technikmesse nutzen, um seine Audio-DNA in einen breiteren Kontext zu stellen. Dabei rücken Kopfhörer und portable Lautsprecher ins Zentrum einer Offensive, mit der Fender bewusst den Consumer-Audio-Markt von oben angreift.
Vom Bühnenklang ins Wohnzimmer
Über Jahrzehnte hinweg hat man den Namen Fender untrennbar mit Gitarren, Verstärkern und ikonischen Bühnenklängen verbunden. Genau diese klangliche Kompetenz will man jetzt stärker in Alltagsgeräte übersetzen. Mit dem neu geschaffenen Label Fender Audio will sich das Unternehmen nicht als weiterer Anbieter massentauglicher Bluetooth-Gadgets positionieren, sondern zu einer Marke werden, die professionelle Ansprüche in den Consumer-Bereich überträgt. Es geht darum, dass die Klangqualität nicht an der Bühnenkante endet.
Den Auftakt dieser Strategie bilden zwei neue tragbare Lautsprecher, die die Namen „Elie 06“ und „Elie 12“ haben. Statt auf minimalistische Hardware zu setzen, hat Fender ein durchaus komplexes Innenleben geschaffen. Leistungsstarke Tieftöner, eine fein abgestimmte digitale Signalverarbeitung und ein speziell angepasstes System-on-a-Chip sollen am Ende dafür sorgen, dass der Klang auch bei höheren Pegeln kontrolliert und transparent bleibt. Dabei liegt der Fokus auf einer Wiedergabe, die sich nicht an typischen Partylautsprechern orientiert, sondern an professionellen Monitoren.
Anschlussvielfalt als Alleinstellungsmerkmal
Besonders auffällig mag die Konnektivität der neuen Lautsprecher sein. So gibt es neben der drahtlosen Verbindung per Bluetooth auch die Möglichkeit, dass sich externe Audioquellen direkt anschließen lassen. Unter anderem auch Mikrofone über XLR. Eine im Consumer-Segment eher ungewöhnliche Schnittstelle, die klar auf Fenders Herkunft aus dem professionellen Audioumfeld verweist. Musiker, Presenter oder Content Creator können die Lautsprecher somit nicht nur zum Musikhören nutzen, sondern auch als flexible Beschallungslösung verwenden.
Das Konzept wird durch eine drahtlose Kopplungsfunktion ergänzt. Dabei können zwei Lautsprecher über Fenders proprietäres Telepath-System miteinander verbunden werden, damit ein erweitertes Klangbild oder eine größere Reichweite erzielt wird. Damit positionieren sich die Elie-Modelle als hybride Geräte zwischen professionellem Werkzeug und Lifestyle-Produkt.
Ein Kopfhörer, der auf Flexibilität setzt
Neben den Lautsprechern hat Fender das neue Audio-Portfolio auch um einen Over Ear-Kopfhörer mit dem Namen „Mix“ erweitert. Der Hersteller verfolgt einen Ansatz, der sich bewusst von etablierten Konzepten abgrenzt: Der Kopfhörer basiert nämlich auf einem modularen Aufbau, bei dem ein externer USB-C-Sender zum Einsatz kommt. Dieser kann sich automatisch an unterschiedliche Endgeräte anpassen. Je nach Situation wird der passende Funkstandard gewählt, um eine stabile und latenzarme Übertragung gewährleisten zu können.
Zusätzlich unterstützt der Kopfhörer auch die verlustfreie Audioübertragung über eine direkte USB-C-Verbindung. Somit richtet sich Fender nicht nur an mobile Nutzer, sondern auch an jene Anwender, die am Laptop oder Desktop Wert auf hohe Klangtreue legen.
So kann man dann beim Streamen oder Gaming das perfekte Hörerlebnis erwarten. Oder auch, wenn man im Online Casino sein Glück bei einem Pokerturnier auf die Probe stellt. Mehr Informationen darüber findet man übrigens hier: https://www.hochgepokert.com/at/online-poker/. Letztlich geht es nicht nur um die grafische Darstellung, sondern natürlich auch um die Klangqualität, wenn man 100%ige Perfektion möchte.
Lange Laufzeiten trotz modernen Features
Auch zeitgemäße Komfortfunktionen gehören zur Ausstattung. Es ist eine aktive Geräuschunterdrückung integriert, die sich flexibel zuschalten lässt. Überraschend mag daher die von Fender angegebene Ausdauer sein. Denn mit der aktivierten Geräuschunterdrückung sollen bis zu 52 Stunden Musikwiedergabe möglich sein. Ohne Geräuschunterdrückung sogar rund 100 Stunden. Mit dieser Leistung kann sich der Kopfhörer im oberen Leistungsbereich seiner Klasse positionieren.
Noch gibt es aber keine Details zur Markteinführung. Bekannt ist nur, dass der Kopfhörer im Laufe des Jahres zu einem Preis von etwa 300 Euro erscheinen soll. Bei der Farbgestaltung setzt das Unternehmen auf Vielfalt. So wird es neben klassischen Tönen wie Schwarz und Blau auch dezentere sowie auffälligere Varianten geben.
Fender Audio als strategische Erweiterung
Mit Fender Audio schafft der Traditionshersteller einen völlig neuen Geschäftsbereich, der das bestehende Kerngeschäft ergänzen soll. Man will dabei nicht die klassischen Instrumente ersetzen, sondern die Marke in neue Nutzungssituationen bringen. Bluetooth-Lautsprecher und Kopfhörer werden dabei als eine logische Erweiterung einer jahrzehntelangen Audio-Expertise verstanden.
Natürlich mag der Schritt in den Consumer-Audio-Markt riskant sein. Fender verzichtet etwa bewusst auf aggressive Preispositionierung und sucht stattdessen die Nähe zum Premiumsegment. Ob diese Strategie aufgehen wird, wird sich im Laufe des Jahres zeigen. Klar ist aber jetzt schon: Fender will im Audio-Alltag der Nutzer mehr sein als nur ein Name, den man aus der Musikgeschichte kennt.