Facebook-Name ändern: So geht's aktuell
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Das Wichtigste in Kürze:
- Der Facebook-Name wird nicht mehr direkt in den Kontoeinstellungen geändert, sondern über die Meta-Kontenübersicht (Account Center)
- Nach der Namensänderung ist ein erneuter Wechsel für 60 Tage gesperrt
- Facebook verlangt bei vielen Nutzern zur Bestätigung das Passwort, bevor die Änderung gespeichert wird
- Die Richtlinie „Names on Facebook“ schreibt vor, dass der eingetragene Name dem im Alltag verwendeten Namen entsprechen soll
Wer seinen Namen auf Facebook ändern will, landet mit den Anleitungen aus den vergangenen Jahren schnell auf der falschen Spur. Der direkte Zugriff über die allgemeinen Kontoeinstellungen, wie er früher üblich war, existiert in dieser Form nicht mehr. Facebook hat die Namensverwaltung in die zentrale Meta-Kontenübersicht verschoben, die auch als Account Center bezeichnet wird.
Der eigentliche Vorgang ist trotz der neuen Navigation unkompliziert, sofern man weiß, wo er sich versteckt. Der folgende Überblick zeigt den aktuellen Weg für Web-Version und App sowie die Fristen und Bedingungen, die Facebook dabei stellt.
So läuft die Namensänderung aktuell ab
Am Desktop beginnt der Weg beim Profilbild oben rechts. Von dort geht es über „Einstellungen und Privatsphäre“ und „Einstellungen“ weiter zur Kontenübersicht. Dort wählt man unter „Profile“ das betreffende Konto aus und öffnet den Punkt „Name“. Nach der Eingabe des neuen Namens folgt eine Überprüfung der Änderung, bevor sie mit „Änderungen speichern“ endgültig übernommen wird.
In der App unterscheidet sich nur der Einstiegspunkt. Statt des Profilbilds tippt man auf das Menü-Symbol mit den drei Linien, gelangt darüber zu „Einstellungen & Privatsphäre“ und findet den weiteren Ablauf identisch wieder: Einstellungen, Kontenübersicht, „Persönliche Details“, dann „Name“. Hier lassen sich Vor-, Zwischen- und Nachname einzeln bearbeiten, bevor die Änderung geprüft und gespeichert wird.
Bei diesem letzten Schritt fordert Facebook häufig zusätzlich das Kontopasswort an. Diese Bestätigung ist keine Fehlermeldung, sondern ein regulärer Sicherheitsschritt, der die Änderung erst endgültig macht.
Warum der Weg jetzt über die Kontenübersicht führt
Die Verlagerung in die Kontenübersicht ist keine kosmetische Umbenennung, sondern Folge der technischen Zusammenführung von Facebook mit den übrigen Meta-Diensten. Persönliche Angaben wie Name, Kontaktdaten oder verknüpfte Profile werden seither zentral an einer Stelle verwaltet, die für alle Meta-Plattformen gilt. Wer neben Facebook auch Instagram oder andere Meta-Konten nutzt, sieht in der Kontenübersicht entsprechend mehrere Profile zur Auswahl.
Für Nutzer bedeutet das vor allem eines: Ältere Bildschirmfotos und Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus Ratgebern, die noch von „Allgemeine Kontoeinstellungen“ sprechen, sind veraltet. Die Menüführung selbst kann je nach Sprachpaket und App-Version leicht abweichen, etwa zwischen den Bezeichnungen „Kontenübersicht“ und „Account Center“. Der Pfad dahinter bleibt jedoch gleich: Einstellungen, dann Kontenübersicht, dann Profil und Name.
Die 60-Tage-Sperre nach einer Änderung
Wer den Namen einmal geändert hat, kann ihn nicht sofort erneut anpassen. Facebook blockiert eine weitere Namensänderung für 60 Tage. Diese Frist betrifft ausschließlich den Anzeigenamen und sollte vor allem bei geplanten Änderungen mitgedacht werden, etwa nach einer Hochzeit mit anschließendem Umzug in ein neues Bundesland oder bei einer bevorstehenden Namensänderung aus beruflichen Gründen.
Wer kurzfristig zwischen zwei Schreibweisen wechseln möchte, etwa zwischen einem vollständigen Namen und einer Kurzform, sollte sich daher vorher entscheiden. Ein zweiter Versuch innerhalb der Sperrfrist ist technisch nicht möglich, unabhängig davon, ob die erste Änderung ein Tippfehler war oder bewusst gewählt wurde.
Welche Namen Facebook überhaupt zulässt
Nicht jeder gewünschte Name wird von Facebook akzeptiert. Die Richtlinie „Names on Facebook“ verlangt, dass der eingetragene Name dem entspricht, was im Alltag tatsächlich verwendet wird. Ausgeschlossen sind unter anderem Sonderzeichen ohne Bezug zum Namen, ungewöhnliche Groß- und Kleinschreibung, mehrfach wiederholte Buchstaben sowie Titel oder Berufsbezeichnungen, die kein Bestandteil des bürgerlichen Namens sind.
Diese Vorgabe erklärt, warum manche Änderungswünsche von Facebook automatisch zurückgewiesen oder nach der Speicherung wieder zurückgesetzt werden. Wer einen Künstlernamen oder eine Berufsbezeichnung im Profil sichtbar machen möchte, sollte dafür eher das Feld für einen zusätzlichen Namen oder die Beschreibung im Profil nutzen als den Hauptnamen selbst zu verändern.
Häufige Fragen
Wie oft kann ich meinen Namen auf Facebook ändern?
Nach jeder Namensänderung setzt Facebook eine Sperre von 60 Tagen, innerhalb der keine weitere Änderung möglich ist. Wer häufiger wechseln möchte, etwa zwischen verschiedenen Schreibweisen, muss diese Frist jedes Mal abwarten.
Warum wird mein neuer Name von Facebook abgelehnt?
Facebook prüft Namensänderungen gegen die Richtlinie „Names on Facebook“, die unter anderem Sonderzeichen, ungewöhnliche Schreibweisen und Titel ausschließt. Der eingetragene Name soll dem im Alltag genutzten Namen entsprechen, nicht einem Spitznamen oder einer Fantasiebezeichnung.
Muss ich mein Passwort eingeben, um den Namen zu ändern?
In vielen Fällen fordert Facebook vor dem endgültigen Speichern der Änderung die Eingabe des Kontopassworts als zusätzliche Sicherheitsbestätigung. Das ist ein normaler Bestandteil des Vorgangs und kein Hinweis auf ein Problem mit dem Konto.
Wo finde ich die Namenseinstellungen, wenn ich sie in den Kontoeinstellungen nicht finde?
Die Namensänderung liegt seit der Umstellung nicht mehr in den klassischen Kontoeinstellungen, sondern in der Meta-Kontenübersicht, die auch als Account Center bezeichnet wird. Von dort führt der Weg über „Profile“ beziehungsweise „Persönliche Details“ zum Punkt „Name“.
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